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Einladung zum Treffen der Selbsthilfegruppe "Leben mit Demenz" für pflegende Angehörige
Niederschwellige Angebote für an Demenz erkrankten Menschen und deren Angehörige
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Einladung zur Selbsthilfegruppe "Leben mit Demenz" für pflegende Angehörige
Demenzielle Erkrankungen nehmen deutlich zu, derzeit leiden 28.000 Menschen im Freistaat Thüringen darunter.Für Apolda und die nähere Umgebung bedeutet dies ca. 450 diagnostizierte Erkrankungen. Die Krankheit stellt für Betroffene und Angehörige oft unüberwindliche Probleme dar. Aus diesem Grund gründete sich am 25.03.09 eine Selbsthilfegruppe mit derzeit 26 Teilnehmern. Die Gruppe trifft sich alle 2 Monate jeweils den letzten Donnerstag des Monats um 17.00 Uhr im Festsaal des Carolinenheims. In Zusammenarbeit mit der Alzheimergesellschaft Thüringen e.V. und der Friedrich-Schiller-Universität Jena, geht es um fachliche Beratung, Austausch und seelsorgerische Gespräche. Gerne können sie zu diesem Treffen ihre Angehörigen mitbringen, für die Betreuung in dieser Zeit wird gesorgt, auch ein gemeinsames Abendessen ist möglich.Wir bitten um telefonische Rückmeldung bei Hr. Zöphel unter 03644/821117.
Nächstes Treffen am 10.11.2011 um 16.00 Uhr
Herzlich sind alle Interessenten zu diesem Angebot eingeladen.
Knut Zöphel
Bereichsleiter/Pflegedienstleiter
Niederschwellige Angebote für an Demenz erkrankten Menschen und deren Angehörige
Jeden Donnerstag von ca. 16.00 Uhr - ca. 18.30 Uhr, je nach ihren Wünschen.
Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Schwester Eva Gast(gerontopsychiatrische Pflegefachkraft) Tel. 03644/821131
Zielgruppe
Unsere Einrichtung, speziell das niederschwellige Betreuungsangebot dient als Anlaufstelle für hilfesuchende Betroffene und ihre Angehörigen.
Es können nur diejenigen Menschen spezialisiert betreut werden,
- die unter einer Demenz leiden und
- die das Umfeld ihrer Mitmenschen durch ihre krankheitsbedingten Verhaltensauffällig-keiten stark beeinträchtigen oder infolge der Reaktionen ihrer Umgebung auf diese Auf-fälligkeiten selbst leiden.
1 Ziele der Arbeit
Unsere Zielsetzung orientiert sich am Leitbild der Diakonie, wodurch Vertrauen, Zuversicht und Hoffnung erhalten bzw. wiedererlangt werden sollen.
Hierzu ist es zunächst nötig, dass Angehörige in einem Beratungsgespräch über bestehende Angebote und Betreuungsmöglichkeiten informiert werden.
Zentrales Ziel bei unserem niederschwelligen Angebot ist einerseits, die Betreuung demenzkranker Menschen möglichst lange in der häuslichen Umgebung abzusichern und somit eine stationäre Aufnahme hinauszuzögern oder zu vermeiden (dies entspricht auch dem Grundsatz ambulant vor stationär), und andererseits, pflegende Angehörige stunden-weise zu entlasten.
Unser spezielles Ziel ist die Aktivierung des demenzkranken Menschen, die Verbesserung seiner kognitiven Leistungsfähigkeit und die Kompensation seiner gestörten sozialen Integration, um die Folgen der Einschränkung seiner Alltagskompetenz zu mildern.
Das Angebot der Betreuung demenzkranker Menschen dient auch der punktuellen Entlastung pflegender Angehöriger. Insofern ist es wichtig, die Angehörigen in diese Arbeit einzubeziehen.
Sollte Interesse an unserem niederschwelligen Angebot bestehen, werden Angehörige umfassend informiert und beraten über:
§ Leistungen der Kranken- und Pflegeversicherung
§ Leistungen des BSHG
§ Fachärztliche Versorgung
§ Hilfen der Psychiatrischen Versorgung
§ Hilfen der Nicht-Psychiatrischen Versorgung
§ Hilfen und Unterstützungsangebote für Angehörige
§ Rechtliche Aspekte wie Betreuungsgesetz und gesetzliche Grundlagen bei Vollmachtsausstellung.
Über die Erstberatung hinaus besteht für Angehörige ständig die Möglichkeit der Beratung und des Austauschs.
Wichtig ist dann ein regelmäßiger Kontakt, um Veränderungen des Befindens des demenz-kranken Menschen (physisch und psychisch) den pflegenden Angehörigen mitzuteilen bzw. von ihnen darüber informiert zu werden. Dadurch kann man sich besser auf Veränderungen einstellen sowie die Betreuungszeiten abstimmen.
Angehörige müssen jedoch auch befähigt werden, Pflege- und Betreuungsaufgaben selbst wahrzunehmen. Um angemessen auf Reaktionen bzw. Verhalten des demenzkranken Menschen auf und in Interaktionen eingehen zu können, werden Angehörige abhängig von ihren individuellen Möglichkeiten professionell angeleitet.

